Jura Derby
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- Created: Monday, 09 June 2014 16:35
- Last Updated: Monday, 09 June 2014 16:35
- Published: Monday, 09 June 2014 16:35
- Written by Thomas Lässer
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Herrliches Radsportwetter, morgens um 8 Uhr schon über 20 Grad, Herz was willst du mehr? Während Laszlo terminbedingt die Rundfahrt schon am Samstag absolvierte gingen Patrick, Christian, Rolf und Thomas am Pfingstmontag auf die Strecke. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn unser Preesi sass überhaupt nicht auf seinem Rad. Beim montieren der Sattelstütze nach dem Autotransport zog er die Schraube der Sattelklemme mit zu viel Kraft an und zerstörte das Gewinde. Und an einem Feiertag einen Velomech aufzutreiben ist fast so schwierig wie bei der aktuellen Hitze ein kühles Bier nicht zu beachten. So machte sich Rolf mit dem Auto wieder auf den Heimweg und die anderen drei auf den Hunderter.
Bis Balsthal gings dann auch recht flott, Patrick rollte schön gleichmässig der Bergkette entgegen, den Rest im Schlepptau. Nach der Abzweigung zum Scheltenpass galt es dann ernst. In stechender Sonne wurde jede Schattenpfütze gesucht und genutzt, der Schweiss tropfte natürlich trotzdem. Oben angekommen machte sich die Absenz des Preesis dann erstmals bemerkbar. Unsere drei Jura Derby-Novizen wussten nämlich nicht dass sich der Kontrollposten nicht auf der Passhöhe sondern weiter unten befindet. Doch auch diese Unklarheit konnte beseitigt werden und die Verpflegung erfolgte sogleich.
Danach gings durch das wunderschöne Jura. Im Tal hinauf zur zweiten Höhe wurde etwas Tempo rausgenommen und die Gümmeler genossen die Landschaft, quatschen über Gott und die Welt und liessen so Kilometer um Kilometer hinter sich. Erst auf den letzten Metern vor dem Posten in Gänsbrunnen frischte der Gegenwind auf was nochmals einige Körner kostete. Beim Halt wurde dann der Tank aufgefüllt für das temporeiche Finale.
Dieses wurde durch eine grössere Gruppe eingeleitet welche geschlossen den Kontrollposten verliess und als Expresszug Richtung Balsthal zurück raste. Ab Balsthal übernahm der VMC Birsfelden das Tempodiktat, allerdings hatten sich die Begleiter entschieden die letzten Kilometer nach Boningen eher gemütlicher zurück zu legen. Patrick trieb aber seine beiden Kameraden weiter an den "Schnitt" zu verteidigen. So kam es noch zu einem harten Tempotraining. Dass dabei zweimal beinahe die Ausschilderung übersehen wurde schreiben wir einfach der grossen Hitze und wieder der Absenz des Preesis zu.
In Boningen angekommen lagen sich die Fahrer in den Armen im Bewusstsein, etwas Grosses geschafft zu haben. Ereignisse wie diese verbinden und darauf wurde in der Festwirtschaft mit einem autofreundlichen Süssgetränk angestossen.