Alpen Brevet 2014
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- Created: Sunday, 24 August 2014 22:06
- Last Updated: Sunday, 24 August 2014 22:07
- Published: Sunday, 24 August 2014 22:06
- Written by Thomas Lässer
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Bericht vom Alpenbrevet 2014
Jeder Sportler - auch ein Hobbysportler - sollte sich ein Ziel setzen. Dieses Ziel hilft ihm dann wöchentlich mehrmals auf den Carbonesel zu steigen und zu treten bis die Beine schmerzen. So gedacht, so getan, das Ziel für das Sportjahr 2014 hiess Alpenbrevet!
Und schon ging es los, mit 4 weiteren Mitstreitern stand ich als Brevetdebutant am Samstag, 23.08.2014 um 06:45 Uhr am Start in Meiringen. Die Wettervoraussichten waren nicht zu rosig, wir hofften jedoch trocken zu bleiben.
Den ersten Anstieg von Meiringen auf den Grimselpass fuhren alle Fahrer mit, ob Silber-, Gold- oder Platinfahrer. Es war interessant auf den Rückennummern zu lesen woher die Fahrer alle stammten. Aus praktisch ganz Europa pilgerten die Radrennsportler nach Sherlock Holmes-City um sich an den bekanntesten Alpenpässen zu versuchen.
Der Grimsel war ein langer Aufstieg, wenn auch nicht allzu steil und je höher wir stiegen desto nebliger wurde es. Auf der Abfahrt vom Grimselpass in Richtung Gletsch kam kurz die Sonne vorbei um "Hallo" zu sagen, auf der Furkapasshöhe war sie schon wieder weg. Auf der Abfahrt nach Andermatt kamen dann schon erste wirkliche Kältegefühle auf. Die Abfahrtsgeschwindigkeit wurde jedoch aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ein wenig gebremst, für das Temperaturempfinden erwies sich dies jedoch positiv. Nach Andermatt und der neutralisierten Abfahrt durch die Grossbaustelle Schöllenenschlucht folgte schliesslich noch der Sustenpass. Dieser hatte es dann aufgrund seiner Länge und das schlechter werdenden Wetters doch noch in sich. Oben angekommen, regnete es und die Temperaturen bewegten sich nahe am Gefrierpunkt. Wenig später soll es dort sogar noch gehagelt haben. Nach einem Becher Bouillon stürzten wir uns im Nebel und auf regennassen Strassen hinunter. Lange dauerte es nicht und das Gefühl in den Fingern wich, was sich auf das Bremsverhalten nicht wirklich gut auswirkte. Dazu kam dann das Schlottern das man auch mit konzentriert angewandter Atemtechnik nicht lange weg bekam. Doch schliesslich kam sie, die Zieleinfahrt und danach auch die wohlverdiente warme Dusche!
Einige Impressionen im Video auf Youtube
Patrick